Regio Infra Nord-Ost kritisiert erneute Streikankündigung der EVG

Regio Infra Nord-Ost kritisiert erneute Streikankündigung der EVG

Putlitz, den 1. Februar 2026. Die Regio Infra Nord-Ost GmbH & Co. KG (RIN) nimmt die gestrige Veröffentlichung der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) sowie die damit verbundene erneute Streikankündigung mit großer Kritik zur Kenntnis. Aus Sicht der RIN ist der angekündigte Arbeitskampf in der aktuellen Phase der Tarifverhandlungen nicht nachvollziehbar und unverhältnismäßig.

Ungeachtet der Darstellung der EVG ist festzuhalten, dass der Arbeitgeber wiederholt und nachdrücklich seine Bereitschaft signalisiert hat, die unterbrochenen Gespräche fortzusetzen. Auf entsprechende Kontaktaufnahme wurde seitens der Gewerkschaft jedoch nicht reagiert. Stattdessen werden weiterhin Fundamentalpositionen vertreten, die eine sachliche und konstruktive Annäherung erschweren.

Die RIN hat im Verlauf der Tarifverhandlungen bereits vier verbesserte Angebote vorgelegt. Diese berücksichtigen sowohl die Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Unternehmens und stellen aus Sicht der RIN einen fairen und tragfähigen Kompromiss dar. Vor diesem Hintergrund weist die RIN die öffentliche Darstellung der EVG zurück, wonach es an Bewegung oder Verhandlungsbereitschaft auf Arbeitgeberseite fehle. Einzelne Aussagen sind aus unserer Sicht sachlich nicht korrekt.

Besonders kritisch sieht die RIN den Zeitpunkt des angekündigten Streiks. Bereits das Blitzeis am vergangenen Montag hat zu erheblichen Einschränkungen im Bahn- als auch Straßenverkehr geführt, zudem war die gesamte Woche insgesamt durch starke winterliche Einflüsse belastet. Vor diesem Hintergrund verschärft der nun angekündigte Streik die ohnehin angespannte Lage zusätzlich. Erschwerend kommt hinzu, dass für morgen bereits ein Streik der Gewerkschaft ver.di im öffentlichen Personennahverkehr angekündigt ist. Leidtragende sind vor allem Pendlerinnen und Pendler sowie Kundinnen und Kunden, die unter diesen Umständen in besonderem Maße auf einen verlässlichen Schienenverkehr angewiesen sind. 

Die RIN bleibt weiterhin jederzeit bereit, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und konstruktiv an einer Lösung zu arbeiten. Wir fordern die EVG erneut auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und die Tarifverhandlungen im Interesse der Beschäftigten sowie der Nutzerinnen und Nutzer des Öffentlichen Nahverkehrs fortzusetzen.

Regio Infra Nord-Ost kritisiert erneute Streikankündigung der EVG (Kopie)

Putlitz, den 1. Februar 2026. Die Regio Infra Nord-Ost GmbH & Co. KG (RIN) nimmt die gestrige Veröffentlichung der Eisenbahn- und Verkehrsgewerkschaft (EVG) sowie die damit verbundene erneute Streikankündigung mit großer Kritik zur Kenntnis. Aus Sicht der RIN ist der angekündigte Arbeitskampf in der aktuellen Phase der Tarifverhandlungen nicht nachvollziehbar und unverhältnismäßig.

Ungeachtet der Darstellung der EVG ist festzuhalten, dass der Arbeitgeber wiederholt und nachdrücklich seine Bereitschaft signalisiert hat, die unterbrochenen Gespräche fortzusetzen. Auf entsprechende Kontaktaufnahme wurde seitens der Gewerkschaft jedoch nicht reagiert. Stattdessen werden weiterhin Fundamentalpositionen vertreten, die eine sachliche und konstruktive Annäherung erschweren.

Die RIN hat im Verlauf der Tarifverhandlungen bereits vier verbesserte Angebote vorgelegt. Diese berücksichtigen sowohl die Interessen der Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter als auch die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen des Unternehmens und stellen aus Sicht der RIN einen fairen und tragfähigen Kompromiss dar. Vor diesem Hintergrund weist die RIN die öffentliche Darstellung der EVG zurück, wonach es an Bewegung oder Verhandlungsbereitschaft auf Arbeitgeberseite fehle. Einzelne Aussagen sind aus unserer Sicht sachlich nicht korrekt.

Besonders kritisch sieht die RIN den Zeitpunkt des angekündigten Streiks. Bereits das Blitzeis am vergangenen Montag hat zu erheblichen Einschränkungen im Bahn- als auch Straßenverkehr geführt, zudem war die gesamte Woche insgesamt durch starke winterliche Einflüsse belastet. Vor diesem Hintergrund verschärft der nun angekündigte Streik die ohnehin angespannte Lage zusätzlich. Erschwerend kommt hinzu, dass für morgen bereits ein Streik der Gewerkschaft ver.di im öffentlichen Personennahverkehr angekündigt ist. Leidtragende sind vor allem Pendlerinnen und Pendler sowie Kundinnen und Kunden, die unter diesen Umständen in besonderem Maße auf einen verlässlichen Schienenverkehr angewiesen sind. 

Die RIN bleibt weiterhin jederzeit bereit, an den Verhandlungstisch zurückzukehren und konstruktiv an einer Lösung zu arbeiten. Wir fordern die EVG erneut auf, ihrer Verantwortung gerecht zu werden und die Tarifverhandlungen im Interesse der Beschäftigten sowie der Nutzerinnen und Nutzer des Öffentlichen Nahverkehrs fortzusetzen.

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